Bunter Herbstgarten mit Ahorn

Ziergehölze

Von zartem Japanischem Ahorn bis prächtiger Magnolie: Entdecken Sie unser reichhaltiges Sortiment blühender, dekorativer Ziergehölze für Ihren Garten.

Ahorn (Japanischer Ahorn)

Japanischer Ahorn im Herbstlaub

Ahorn (Japanischer Ahorn)

Der Japanische Ahorn (Acer palmatum) ist mit seinem zart gefiederten, oft filigran geschlitzten Laub und seiner wolkigen, fast fließenden Wuchsform kaum von einem anderen Ziergehölz zu erreichen. In Japan seit Jahrhunderten als Gartenbaum kultiviert, besticht er vor allem im Herbst mit einer Farbpalette von leuchtendem Orange bis Karmesinrot. Als Flachwurzler wird er meist zwei bis vier Meter hoch, unter optimalen Bedingungen auch deutlich mehr. Beliebte Sorten wie 'Dissectum', 'Aureum' und 'Atropurpureum' unterscheiden sich stark in Blattform und Farbe. Am schönsten wirkt er freistehend als Solitär, ohne Unterpflanzung, an einem windgeschützten, halbschattigen Standort mit humosem, durchlässigem Boden. So wirkt er edel.

Magnolie

Blühende Magnolie

Magnolie

Die Magnolie zählt zu den ältesten Blütengehölzen der Erde und begeistert im Frühling mit ihren porzellanartigen, tulpen- oder sternförmigen Blüten. Die beliebteste Sorte in Deutschland ist die rund 200 Jahre alte Kreuzung Magnolia x soulangeana mit zart weiß-pinken Blüten und malerisch geschwungenem Astwerk. Die winterharte Sternmagnolie (Magnolia stellata) duftet dezent und eignet sich dank kompaktem Wuchs auch für kleine Gärten. Vor dunklen, immergrünen Hintergründen wie Eiben oder Thujen kommen die hellen Blüten besonders gut zur Geltung. Magnolien bevorzugen einen sonnigen, windgeschützten Standort mit humosem, leicht saurem Boden und kommen völlig ohne Rückschnitt aus – mit den Jahren blühen sie sogar noch üppiger.

Flieder

Blühender lila Flieder

Flieder

Der Flieder (Syringa vulgaris) gehört zu den beliebtesten Frühlingsblühern überhaupt und betört im Mai mit üppigen, intensiv duftenden Blütenrispen in Weiß, Rosa, Lila oder tiefem Purpur. Auch Bienen mögen ihn. Als robuster, winterharter Strauch wird er zwei bis vier Meter hoch und eignet sich hervorragend als blühende Hecke oder markanter Solitär. Er bevorzugt einen sonnigen, warmen Standort mit durchlässigem, kalkhaltigem Boden und verzeiht auch mal etwas Trockenheit. Nach der Blüte sollten Sie verblühte Rispen zeitnah entfernen, damit der Flieder im nächsten Jahr wieder reich blüht. Schneiden Sie ihn nur behutsam, denn er blüht am zweijährigen Holz. Beliebte Sorten sind 'Andenken an Ludwig Späth' und 'Madame Lemoine'.

Zierkirsche

Blühende Zierkirsche

Zierkirsche

Die Zierkirsche (Prunus serrulata) verwandelt den Garten im April für wenige, aber unvergessliche Wochen in ein Blütenmeer aus Weiß oder zartem Rosa – in Japan wird dieses Naturschauspiel als Hanami gefeiert. Je nach Sorte wachsen die Bäume aufrecht, breit ausladend oder malerisch überhängend wie die beliebte Trauer-Kirsche 'Kiku-shidare-zakura' mit ihren dicht gefüllten Blüten. Ebenso beliebt: die pinkfarbene Sorte 'Kanzan'. Zierkirschen bevorzugen einen sonnigen, warmen Standort mit durchlässigem, nährstoffreichem Boden und sollten nur selten und dann direkt nach der Blüte geschnitten werden, da offene Schnittstellen für Krankheiten anfällig sind. Im Herbst überzeugt ihr Laub oft nochmal mit leuchtendem Orange bis Rot.

Spiere

Rosa blühende Spiere

Spiere

Die Spiere (Spiraea) ist ein genügsamer, überaus dankbarer Blütenstrauch, der mit geringem Pflegeaufwand für lange, farbenfrohe Blühphasen sorgt. Die Frühjahrsspiere (Spiraea vanhouttei) zeigt im Mai überhängende, schneeweiße Blütenbögen, während die Sommerspiere (Spiraea japonica) von Juni bis September in Rosa- und Pinktönen blüht und dabei sogar mehrfach nachtreibt. Bienen und Insekten lieben die Blüten sehr. Kompakte Sorten wie 'Little Princess' oder 'Goldflame' mit gelblichem Austrieb eignen sich hervorragend als niedrige Hecke oder Beeteinfassung. Spieren gedeihen an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf fast jedem durchlässigen Gartenboden und verzeihen auch einen kräftigen Rückschnitt nach der Blüte klaglos.

Forsythie

Gelb blühende Forsythie

Forsythie

Die Forsythie (Forsythia x intermedia) läutet mit ihren leuchtend gelben Blüten den Frühling ein, meist schon im März, noch bevor das Laub austreibt. Kaum ein anderer Strauch verwandelt den Garten so schnell und zuverlässig in ein Farbfeuerwerk nach dem grauen Winter. Zu unseren Favoriten zählt die auffällige Sorte 'Lynwood'. Sie wächst schnell und kräftig, wird bis zu drei Meter hoch und eignet sich hervorragend als blühende Hecke oder lockerer Solitär. Forsythien gedeihen an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf nahezu jedem durchlässigen Gartenboden und sind äußerst pflegeleicht sowie frosthart. Schneiden Sie die Sträucher direkt nach der Blüte zurück, da sie ihre Knospen bereits im Vorjahr am alten Holz anlegen.

Schneeball

Blühender weißer Schneeball

Schneeball

Der Schneeball (Viburnum) überzeugt mit seiner enormen Vielfalt: Der Duft-Schneeball (Viburnum bodnantense) blüht bereits im Winter zart rosa und betört mit intensivem Duft, während der Kugel-Schneeball (Viburnum opulus 'Roseum') im Mai mit schneeweißen, ballförmigen Blütenbällen begeistert. Der Schneeball 'Mariesii' setzt mit horizontal gestuften Ästen und tellerförmigen Blüten spektakuläre Akzente. Auch etliche Insekten schätzen den Schneeball sehr wohl. Im Herbst zieren viele Arten leuchtend rote Beeren, die von Vögeln geschätzt werden, und ein prächtiges Herbstlaub in Orange- und Rottönen. Schneebälle gedeihen an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf humosem, gleichmäßig feuchtem Boden und benötigen kaum Pflege.

Weigelie

Blühende rosa Weigelie

Weigelie

Die Weigelie (Weigela) gehört zu den unkompliziertesten und dankbarsten Blütensträuchern im Garten und belohnt mit wenig Pflegeaufwand über Wochen hinweg mit trichterförmigen Blüten in Weiß, Rosa oder kräftigem Rot. Ursprünglich aus Ostasien stammend, wird sie je nach Sorte ein bis drei Meter hoch. Von Mai bis Juni sind die überhängenden Zweige dicht mit Blüten besetzt und ziehen Bienen und Hummeln magisch an. Beliebt sind buntlaubige Sorten wie 'Nana Variegata' mit cremeweiß gerandeten Blättern und dunkellaubige Sorten wie 'Bristol Ruby' oder 'Wine and Roses'. Weigelien bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Standort auf durchlässigem, nährstoffreichem Boden und werden am besten direkt nach der Blüte ausgelichtet.

Sommerflieder

Blühender rosa Sommerflieder

Sommerflieder

Der Sommerflieder (Buddleja davidii), auch Schmetterlingsstrauch genannt, verzaubert von Juli bis September mit langen, duftenden Blütenrispen in Violett, Rosa, Weiß oder Dunkelrot – und zieht dabei wortwörtlich Scharen von Schmetterlingen, Bienen und Hummeln an. Er wächst recht schnell, wird bis zu drei Meter hoch und eignet sich hervorragend als lockerer Solitär oder blühender Hintergrund im Staudenbeet. Verblühte Rispen sollten Sie zeitnah entfernen. Der Sommerflieder liebt einen sonnigen, warmen Standort auf durchlässigem, eher magerem Boden und verträgt Trockenheit erstaunlich gut. Da er ausschließlich am diesjährigen Holz blüht, schneiden Sie ihn im zeitigen Frühjahr kräftig zurück – das fördert reichen Blütenflor.

Amelanchier

Amelanchier im Frühjahr

Amelanchier

Die Felsenbirne (Amelanchier lamarckii) ist ein echter Star mit vier Jahreszeiten: Im Frühling überzieht sie sich mit zartweißen, sternförmigen Blüten, im Sommer reifen ihre Beeren von Rot zu tiefem Blau und ziehen Wildvögel magisch an. Auch essbar: Die süßen Beeren schmecken mandelig. Im Herbst explodiert das Laub in einem Feuerwerk aus Gelb, Kupferrot und Orange, und selbst im winterlichen, blätterlosen Zustand wirken die verflochtenen Stämme wie eine lebendige Skulptur, deren graue Rinde das Kronendach aufleuchten lässt. Als robuster, mehrstämmiger Großstrauch wird sie drei bis sechs Meter hoch und gedeiht an sonnigen bis halbschattigen Standorten auf fast jedem durchlässigen Gartenboden – ganz ohne aufwendige Pflege.

Blutpflaume

Blutpflaume mit dunklem Laub

Blutpflaume

Die Blutpflaume (Prunus cerasifera 'Nigra') ist die dramatische Verwandte der Zierkirsche und besitzt eine unglaubliche Präsenz im Garten. Ihr tief violettes Laub lässt helle Nachbarpflanzen förmlich leuchten und schafft eine Tiefe, die mit grünem Laub kaum zu erreichen ist. Bereits zu Frühlingsbeginn, wenn der Boden noch fröstelt, öffnet sie zarte, einzelne rosa Blüten, die sich vor dem bronzefarbenen Neuaustrieb bis zum Verblassen ins Weiße halten. Im Gegensatz zu vielen anderen dunkellaubigen Gehölzen bleibt ihr Laub die ganze Saison über dunkel, bevor es im Herbst noch einmal rot aufflammt. Die Blutpflaume gedeiht an sonnigen Standorten auf durchlässigem, nährstoffreichem Boden und wird gut sechs bis acht Meter hoch.

Physocarpus

Physocarpus 'Diabolo' mit dunklem Laub

Physocarpus

Der Physocarpus opulifolius 'Diabolo' (Blasenspiere) hat einfach alles: ein tiefes Burgunderrot, weiße Riesenblüten im Sommer, rote Samenstände und feurige Herbstfarben. Hochgewachsen gibt er einen wunderbaren Hintergrund für pastellfarbene Stauden wie Verbena bonariensis oder Echinacea. In den 1960er-Jahren entdeckten Kordes und Schadendorf bei Hamburg unter 120.000 grünen Pflanzen zwölf dunkelfarbige Exemplare, von denen alle heutigen Sorten abstammen. Verantwortlich für die Färbung sind Anthocyane, starke Antioxidantien. Sein Name bedeutet übrigens 'Teufel' – passend zu dieser feurigen Erscheinung. Bienen und Schmetterlinge lieben diesen robusten Strauch, der an sonnigen bis halbschattigen Standorten prächtig gedeiht.

Weitere Ziergehölze: Hartriegel (Cornus) – auffällige Rinde und Blüten, besonders attraktiv im Winter, Zierapfel (Malus) – reiche Frühjahrsblüte, dekorative Früchte bis in den Winter, Zierquitte (Chaenomeles) – früher, feuriger Blütenauftakt im zeitigen Frühjahr, Deutzie (Deutzia) – zartrosa bis weiße Blütenwolken im späten Frühjahr, Perückenstrauch (Cotinus) – rauchig-wolkiger Blütenschleier, tolle Herbstfarben, Hibiskus (Hibiscus syriacus) – spätsommerliche Blütenpracht bis in den Herbst, Jasmin (Philadelphus, Falscher Jasmin) – betörender Duft im Frühsommer, Feuerdorn (Pyracantha) – immergrün, dornig, mit leuchtenden Herbst-/Winterbeeren, Zaubernuss (Hamamelis) – winterblühend mit intensivem Duft, feurige Herbstfarben, Kolkwitzie (Kolkwitzia amabilis) – üppige, glockenförmige Blüten im späten Frühjahr.