Strukturen & Texturen –
Der Garten, der auch ohne Blüten trägt
Ein Garten voller Blüten ist wunderschön – aber eben auch vergänglich. Was übrig bleibt, wenn die letzte Blüte verwelkt ist, entscheidet oft darüber, ob ein Garten das ganze Jahr über Freude macht oder nur für ein paar Wochen im Sommer. Genau hier kommt die Textur ins Spiel: die Form, Größe und Beschaffenheit der Blätter, die einen Garten weit über die Blütezeit hinaus interessant und sehenswert macht.

Drei Texturtypen, ein Zusammenspiel
Blätter lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Grobe Texturen haben fleischige, kräftige oder große ungeteilte Blätter – Hostas sind das klassische Beispiel und bringen fast einen Hauch von Tropengarten mit sich. Feine Texturen bestehen aus kleinen, filigranen Blättern, etwa bei Farnen oder Gräsern – sie wirken luftig und zart. Und dazwischen liegt die mittlere Textur, in die die meisten Pflanzen fallen.
Kontrast ist der Schlüssel
Das eigentliche Gestaltungsprinzip lautet: Kontraste schaffen. Kombinieren Sie grob texturierte Pflanzen mit mittleren oder feinen Nachbarn, und schon entsteht Spannung im Beet – etwa das fein geschlitzte, dunkelrote Laub eines Fächerahorns neben den breiten, kräftigen Blättern einer Hosta.


Pflegeleicht und trotzdem spannend
Ein Garten, der auf Blattstrukturen setzt, ist meist auch angenehm pflegeleicht und bietet trotzdem die ganze Vielfalt an unterschiedlichsten Formen und Farben. Wer sich davon begeistern lässt, findet bei uns die passenden Pflanzen, um seine eigenen Texturkombinationen im Beet direkt vor Ort erleben zu können.





